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Sterbegeldversicherung Kosten 2026: Beiträge im Überblick

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Stefan Seidel · Aktualisiert 19. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Kurzantwort: Eine Sterbegeldversicherung kostet 2026 je nach Eintrittsalter und gewünschter Versicherungssumme zwischen 15 € und 100 € monatlich. Je später der Vertragsabschluss, desto höher fällt der Beitrag im Verhältnis zur Versicherungssumme aus.

Was kostet eine Sterbegeldversicherung nach Eintrittsalter?

Der monatliche Beitrag richtet sich vor allem nach dem Alter bei Vertragsabschluss und der vereinbarten Versicherungssumme, die üblicherweise zwischen 3.000 € und 10.000 € liegt und die Bestattungskosten abdecken soll.

Eintrittsalter Beitrag/Monat für 5.000 € Summe (ca.)
50 Jahre 20 – 35 €
60 Jahre 30 – 50 €
70 Jahre 45 – 75 €
80 Jahre 70 – 120 €

Welche Vertragsarten gibt es und was kosten sie?

Neben der klassischen Sterbegeldversicherung mit lebenslanger Beitragszahlung bieten viele Versicherer Verträge mit begrenzter Laufzeit an, bei denen die Beiträge nach einer bestimmten Zeit entfallen, die Leistung aber bestehen bleibt.

Vertragsart Merkmal Beitragshöhe
Lebenslange Beitragszahlung niedrigster laufender Beitrag niedrig, dafür unbegrenzte Laufzeit
Beitragszahlung bis 85. Lebensjahr Beiträge enden, Schutz bleibt mittel
Einmalbeitrag sofortiger voller Schutz hohe Einmalzahlung

Wie sinnvoll ist eine Sterbegeldversicherung im Vergleich zum Sparen?

Verbraucherschützer weisen häufig darauf hin, dass die eingezahlten Beiträge über die Vertragslaufzeit oft höher liegen als die spätere Auszahlungssumme. Ein separates Sparkonto oder Tagesgeldkonto kann eine flexiblere und meist günstigere Alternative sein.

Merkmal Sterbegeldversicherung Eigenes Sparkonto
Sofortiger voller Schutz ja, ab Vertragsbeginn (nach Wartezeit) nein, erst nach Ansparen
Flexibilität der Nutzung zweckgebunden frei verfügbar
Kosten über die Laufzeit meist höher als Auszahlung kein Verlust durch Gebühren

Wovon hängen die Kosten ab?

Die Beitragshöhe hängt vom Eintrittsalter, dem Gesundheitszustand, der gewählten Versicherungssumme sowie der Vertragsart (lebenslange Beitragszahlung, befristete Zahlung oder Einmalbeitrag) ab. Auch eine vereinbarte Wartezeit von meist ein bis zwei Jahren spielt eine Rolle.

Tipps zum Sparen bei der Sterbegeldversicherung

  • Angebote frühzeitig vergleichen: Je früher der Vertragsabschluss, desto niedriger der monatliche Beitrag im Verhältnis zur Versicherungssumme.
  • Alternative Sparformen prüfen: Ein Tagesgeld- oder Sparkonto kann bei guter Gesundheit oft die günstigere und flexiblere Lösung sein.
  • Wartezeit beachten: Bei Tod innerhalb der vertraglichen Wartezeit wird meist nur eine reduzierte Leistung ausgezahlt.
  • Bestattungsvorsorgevertrag als Alternative: Ein Vorsorgevertrag mit einem Bestattungsunternehmen kann Leistungen konkreter festlegen als eine reine Geldzahlung.

Häufige Fragen

Ab welchem Alter lohnt sich eine Sterbegeldversicherung?
Klassischerweise wird sie ab etwa 50 Jahren abgeschlossen, ein pauschales „richtiges“ Alter gibt es jedoch nicht – es hängt von der persönlichen finanziellen Vorsorge ab.
Was passiert, wenn ich innerhalb der Wartezeit sterbe?
In der Regel wird dann nur ein Teil der eingezahlten Beiträge oder eine reduzierte Summe ausgezahlt, außer bei Unfalltod.
Ist eine Sterbegeldversicherung besser als Sparen?
Verbraucherschützer sehen ein eigenes Sparkonto wegen der höheren Flexibilität und oft geringeren Gesamtkosten häufig als vorteilhafter an.
Wie hoch sollte die Versicherungssumme sein?
Sie sollte sich an den durchschnittlichen Bestattungskosten orientieren, die je nach Art der Bestattung zwischen rund 5.000 € und 10.000 € liegen können.
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Die genannten Beiträge sind Richtwerte für 2026 und hängen stark von Alter, Gesundheitszustand und Anbieter ab. Dieser Artikel ersetzt keine persönliche Versicherungs- oder Finanzberatung.

Quellen

SS
Stefan Seidel Bausachverständiger, Sachverständiger (IHK), 20 Jahre Erfahrung
„Seit 20 Jahren beschäftige ich mich professionell mit Gebäuden und ihrer fachlichen Bewertung. Bei kostenfrage.com bringe ich meine Erfahrung als Sachverständiger ein, damit du Kosten für Bau-, Sanierungs- und Immobilienprojekte besser nachvollziehen kannst.“ Die Beiträge von Stefan Seidel basieren auf umfangreicher Recherche, aktuellen Daten und fundierten Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen.

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