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Kellerausbau Kosten 2026: Preise pro Quadratmeter

MH
Mario Höffner · Aktualisiert 19. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Kurzantwort: Ein Kellerausbau kostet 2026 zwischen 400 € und 1.200 € pro Quadratmeter, abhängig vom Zustand des Kellers und der geplanten Nutzung. Muss der Keller zusätzlich abgedichtet werden, kommen schnell mehrere Tausend Euro hinzu.

Was kostet der Ausbau pro Quadratmeter?

Die Kosten hängen stark davon ab, ob der Keller bereits trocken und beheizbar ist oder ob umfangreiche Vorarbeiten nötig sind. Ein einfacher Hobbyraum ist deutlich günstiger als ein voll ausgebautes Wohnzimmer mit Bad.

Nutzungsart Preis pro m² (ca.)
Hobby-/Lagerraum, einfacher Ausbau 150 – 350 €
Fitnessraum/Büro 400 – 700 €
Wohnraum mit Heizung & Fußboden 600 – 1.000 €
Einliegerwohnung mit Bad & Küche 900 – 1.500 €

Was kostet die Abdichtung eines feuchten Kellers?

Ist der Keller nicht von vornherein trocken, muss vor dem eigentlichen Ausbau eine Abdichtung erfolgen. Je nachdem, ob von innen oder außen abgedichtet wird, unterscheiden sich die Kosten deutlich.

Abdichtungsart Preis pro laufendem Meter (ca.)
Innenabdichtung (Sanierputz, Injektion) 100 – 250 €
Außenabdichtung (Freilegen & Abdichten) 250 – 500 €

Welche Genehmigungen sind für den Kellerausbau nötig?

Ein reiner Innenausbau ohne Nutzungsänderung ist meist genehmigungsfrei. Wird der Keller jedoch zu Wohnraum, etwa als Einliegerwohnung, ist in der Regel eine Nutzungsänderung beim Bauamt erforderlich, insbesondere wegen Brandschutz und Fluchtwegen.

Vorhaben Genehmigung nötig?
Hobbyraum/Lager ohne Umbau der Fenster meist nein
Wohnraum mit neuen Fenstern/Lichtschächten meist ja
Einliegerwohnung mit eigenem Eingang ja, inkl. Nutzungsänderung

Wovon hängen die Kosten ab?

Die Gesamtkosten hängen vom Ausgangszustand des Kellers (trocken oder feuchtigkeitsbelastet), der geplanten Nutzung, der Deckenhöhe, dem Dämm- und Heizbedarf sowie eventuell nötigen neuen Lichtschächten oder Fenstern ab. Auch regionale Handwerkerpreise beeinflussen die Kosten deutlich.

Tipps zum Sparen beim Kellerausbau

  • Feuchtigkeit vor Ausbau prüfen lassen: Ein Gutachten zur Kellerfeuchte spart teure Überraschungen während der Bauphase.
  • Deckenhöhe frühzeitig klären: Für Wohnraum ist meist eine Mindesthöhe von 2,30–2,40 m vorgeschrieben – das schränkt manche Keller ein.
  • Förderprogramme prüfen: Für energetische Maßnahmen wie Dämmung gibt es teils KfW- oder BAFA-Förderungen.
  • Bauamt frühzeitig einbeziehen: Bei geplanter Nutzungsänderung sollte die Genehmigung vor Baubeginn eingeholt werden.

Häufige Fragen

Braucht jeder Kellerausbau eine Baugenehmigung?
Nein, ein reiner Innenausbau ohne Nutzungsänderung ist meist genehmigungsfrei. Bei Wohnraum oder neuen Fenstern ist in der Regel eine Genehmigung nötig.
Wie erkenne ich, ob mein Keller trocken genug für den Ausbau ist?
Ein Fachbetrieb kann mittels Feuchtigkeitsmessung feststellen, ob eine Abdichtung notwendig ist, bevor der eigentliche Ausbau beginnt.
Welche Mindestdeckenhöhe gilt für Wohnraum im Keller?
Je nach Bundesland sind meist 2,30 bis 2,40 m vorgeschrieben, damit der Raum als Aufenthaltsraum gilt.
Was kostet die Dämmung des Kellers zusätzlich?
Eine Wärmedämmung von Wänden und Boden kostet je nach Material und Aufwand zusätzlich etwa 40 bis 100 € pro Quadratmeter.
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Die genannten Preise sind Richtwerte für 2026 und hängen stark vom Zustand des Kellers, der Region und dem Umfang der Arbeiten ab. Dieser Artikel ersetzt keine individuelle Beratung durch einen Bausachverständigen oder Handwerksbetrieb.

Quellen

MH
Mario Höffner Steuerberater, Steuerberater, 17 Jahre Erfahrung
„Seit 17 Jahren arbeite ich als Steuerberater und beschäftige mich täglich mit steuerlichen und wirtschaftlichen Fragestellungen. Bei kostenfrage.com bringe ich meine Praxiserfahrung ein, um Steuer-, Beratungs- und damit verbundene Kosten verständlich und nachvollziehbar einzuordnen.“ Die Beiträge von Mario Höffner basieren auf umfangreicher Recherche, aktuellen Daten und fundierten Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen.

✓Dieser Artikel wurde zusätzlich vom unabhängigen Fachbeirat fachlich geprüft.

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