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Hausnotruf Kosten 2026: Monatliche Gebühren & Zuschüsse
Kurzantwort: Ein Hausnotrufsystem kostet 2026 monatlich 20–35 € für die Grundgebühr, hinzu kommt meist eine einmalige Einrichtungsgebühr von 30–50 €. Mit Mobilfunk-Zusatzoption für unterwegs steigen die monatlichen Kosten auf 30–45 €.
Was kostet ein klassisches Hausnotrufsystem?
Stationäre Hausnotrufsysteme werden sowohl von Wohlfahrtsverbänden als auch von privaten Anbietern angeboten, wobei sich die monatlichen Grundgebühren in einem ähnlichen Rahmen bewegen.
| Anbieter-Typ | Leistungsumfang | Monatliche Kosten |
|---|---|---|
| Wohlfahrtsverband | Basisgerät + 24h-Notruf | 20–30 € |
| Privater Anbieter | Basisgerät + 24h-Notruf | 25–35 € |
| Premium-Paket | inkl. Rauchmelder-Anbindung | 30–45 € |
| Testphase/Schnupperangebot | erster Monat | 0–15 € |
Was kostet ein mobiler Hausnotruf mit GPS?
Wer auch außerhalb der eigenen Wohnung abgesichert sein möchte, greift zu mobilen Geräten mit eigener SIM-Karte und Ortungsfunktion.
| Ausstattung | Funktion | Monatliche Kosten |
|---|---|---|
| Mobiler Notrufknopf | Ortung außerhalb der Wohnung | 30–40 € |
| Notrufuhr mit GPS | Sturzerkennung optional | 35–45 € |
| Sturzsensor-Zusatzmodul | automatische Alarmierung | +5–10 € Aufpreis |
| Kombigerät stationär + mobil | Wohnung und unterwegs | 40–55 € |
Welche einmaligen Kosten fallen an?
Neben der monatlichen Gebühr sollten Nutzer auch einmalige Kosten für Einrichtung und mögliche Vertragsdetails einplanen.
| Position | Details | Kosten |
|---|---|---|
| Einrichtungsgebühr | Installation und Einweisung | 30–50 € |
| Kaution für Gerät | rückzahlbar bei Kündigung | 0–50 € |
| Ersatz bei Beschädigung | je nach Gerät | 50–150 € |
| Vorzeitige Kündigung | restliche Mindestlaufzeit | variabel |
Wovon hängen die Kosten ab?
Die Kosten für einen Hausnotruf hängen zunächst vom Anbieter ab: Wohlfahrtsverbände wie Malteser oder Johanniter kalkulieren häufig günstiger als rein private Anbieter. Der Funktionsumfang spielt ebenfalls eine große Rolle, ein einfaches stationäres Gerät ist günstiger als ein mobiles System mit GPS-Ortung. Zusatzoptionen wie Sturzsensoren oder die Anbindung an Rauchmelder erhöhen die monatlichen Kosten weiter. Auch die Vertragslaufzeit beeinflusst den Preis, da längere Bindungen teils reduzierte Monatsbeiträge ermöglichen.
Tipps zum Sparen beim Hausnotruf
- Zuschuss der Pflegekasse nutzen: Bei anerkanntem Pflegegrad übernimmt die Pflegekasse bis zu 25,50 € monatlich für Hausnotrufsysteme.
- Anbieter vergleichen: Wohlfahrtsverbände sind oft günstiger als private Anbieter bei vergleichbarem Leistungsumfang.
- Jahresvertrag statt Monatsvertrag: Wer sich länger bindet, erhält häufig einen reduzierten Monatsbeitrag.
- Ohne Zusatzfunktionen starten: Ein Basisgerät reicht oft aus; Zusatzmodule wie Sturzsensoren lassen sich später ergänzen.
- Testphase nutzen: Viele Anbieter bieten die ersten vier Wochen kostenlos oder stark vergünstigt an.
Häufige Fragen
Übernimmt die Pflegekasse die Kosten?
Wie schnell kommt Hilfe nach einem Alarm?
Ist ein Hausnotruf auch ohne Festnetzanschluss möglich?
Wie lange sind die Vertragslaufzeiten?
Die genannten Preise sind Richtwerte für 2026 und können je nach Anbieter, Region und Pflegegrad-Zuschuss abweichen.
Quellen
- Malteser Hausnotruf – Preise und Leistungen
- Johanniter-Unfall-Hilfe – Hausnotruf
- GKV-Spitzenverband – Pflegehilfsmittel und Zuschüsse
- Stiftung Warentest – Hausnotrufsysteme im Test
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