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Fassadendämmung Kosten 2026: Preise pro Quadratmeter

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Peter Althoff · Aktualisiert 15. September 2026 · 3 Min. Lesezeit

Kurzantwort: Eine Fassadendämmung kostet 2026 je nach Dämmmaterial und Ausführung 120–250 € pro Quadratmeter, bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 150 m² Fassadenfläche ergeben sich Gesamtkosten von 18.000–37.500 €. Fördermittel können einen Teil der Investition abdecken.

Was kostet die Dämmung pro Quadratmeter nach Material?

Das gewählte Dämmmaterial hat den größten Einfluss auf den Quadratmeterpreis der Fassadendämmung.

Dämmmaterial Dämmwirkung Preis pro m²
Polystyrol (EPS) gut, günstig 120–160 €
Mineralwolle sehr gut, nicht brennbar 150–200 €
Holzfaser (ökologisch) sehr gut, diffusionsoffen 180–250 €

Was kostet die Fassadendämmung nach Hausgröße?

Die Gesamtkosten skalieren mit der zu dämmenden Fassadenfläche des jeweiligen Gebäudes.

Fassadenfläche Dämmmaterial Gesamtkosten
100 m² (kleines Haus) Polystyrol 12.000–16.000 €
150 m² (Einfamilienhaus) Mineralwolle 22.500–30.000 €
220 m² (großes Haus) Holzfaser 39.600–55.000 €

Welche Zusatzkosten kommen hinzu?

Neben dem reinen Dämmmaterial fallen bei einer Fassadensanierung weitere Nebenkosten an.

Position Details Kosten
Gerüstaufbau je nach Hausgröße 1.500–4.000 €
Fensterbänke & Anschlüsse erneuern optional 500–2.000 €
Fassade neu verputzen/streichen nach Dämmung 15–30 €/m²

Wovon hängen die Kosten ab?

Die Kosten einer Fassadendämmung hängen vor allem vom gewählten Dämmmaterial ab, da ökologische Baustoffe wie Holzfaser deutlich teurer sind als klassisches Polystyrol. Auch die Dämmstärke, die sich nach den energetischen Anforderungen des Gebäudes richtet, beeinflusst den Materialbedarf und damit den Preis. Die Fassadenfläche und die Komplexität der Fassade, etwa durch viele Fenster, Erker oder Balkone, wirken sich auf den Arbeitsaufwand aus. Zusätzlich spielt die Notwendigkeit eines Gerüsts sowie regionale Handwerkerpreise eine Rolle.

Tipps zum Sparen bei der Fassadendämmung

  • KfW-Förderung beantragen: Über die Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) lassen sich bis zu 20 % der Kosten einer Fassadendämmung als Zuschuss erstatten.
  • Mehrere Angebote einholen: Die Preise für Material und Handwerkerleistung unterscheiden sich regional stark, ein Vergleich mehrerer Angebote lohnt sich fast immer.
  • Dämmung mit ohnehin geplanter Sanierung kombinieren: Wer die Fassade sowieso neu verputzen oder streichen lässt, spart durch die gemeinsame Beauftragung Gerüst- und Anfahrtskosten.
  • Fördermittel vor Auftragsvergabe klären: Ein Förderantrag muss meist vor Beginn der Baumaßnahme gestellt werden, eine frühzeitige Beratung durch einen Energieberater ist daher sinnvoll.
  • Standarddämmstoffe statt Sonderlösungen wählen: Wo keine besonderen ökologischen oder brandschutztechnischen Anforderungen bestehen, sparen klassische Polystyrolplatten gegenüber Spezialdämmstoffen deutlich.

Häufige Fragen

Lohnt sich eine Fassadendämmung finanziell?
Durch die eingesparten Heizkosten amortisiert sich eine Fassadendämmung je nach Ausgangszustand des Gebäudes häufig innerhalb von 15 bis 25 Jahren.
Welche Dämmstärke ist 2026 üblich?
Für Neubauten und energetische Sanierungen werden meist 14 bis 20 Zentimeter Dämmstärke verwendet, um die gesetzlichen Anforderungen zu erfüllen.
Ist für eine Fassadendämmung eine Baugenehmigung nötig?
In den meisten Fällen ist keine gesonderte Baugenehmigung erforderlich, bei denkmalgeschützten Gebäuden oder Fassadenvorsprüngen kann dies jedoch abweichen.
Wie lange dauert die Dämmung einer durchschnittlichen Fassade?
Bei einem Einfamilienhaus dauert die Ausführung inklusive Gerüstaufbau und Verputzarbeiten in der Regel ein bis zwei Wochen.
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Die genannten Preise sind Richtwerte für 2026 und können je nach Region, Dämmstärke und Anbieter abweichen.

Quellen

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Peter Althoff Beamter im öffentlichen Dienst, Beamter im öffentlichen Dienst (Verwaltung), 18 Jahre Erfahrung
„Seit 18 Jahren arbeite ich im öffentlichen Dienst und kenne Verwaltungsabläufe aus der täglichen Praxis. Bei kostenfrage.com erkläre ich, welche Gebühren bei Behörden und öffentlichen Dienstleistungen anfallen und womit du rechnen solltest.“ Die Beiträge von Peter Althoff basieren auf umfangreicher Recherche, aktuellen Daten und fundierten Informationen aus vertrauenswürdigen Quellen.

Dieser Artikel wurde zusätzlich vom unabhängigen Fachbeirat fachlich geprüft.

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